Das Grotten Erlebnis Zertifizierte
Open Water Taucher
können sicher mit normaler Freiwasserausrüstung und
unter Führung eines speziell ausgebildeten
Höhlenguides an einem Grottentauchgang teilnehmen.
Ueber
deinen Guide: Grotten Guides sind zertifizierte
Höhlentaucher und mindestens Open Water Divemaster oder
höher. Diese qualifizierten Guides müssen mit einer
kompletten Höhlenausrüstung, Sauerstoff und Erste
Hilfe Koffer ausgestattet sein. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines
kompletten "Cavern Guide Programmes" erhalten sie
einen speziellen Ausweis. Spezielle Sicherheitslimiten, an
die sich die Taucher zu halten haben:- Tauche
innerhalb der natürlichen Tageslichtzone
- Maximale
Distanz zum Einstieg sind 60 Meter
- Maximum
Tiefe ist 21 Meter
- Minimum Sichtweite von
15 Metern
- Die Stellen dürfen nicht eng
sein. Minimum drei Taucher müssen
bequem
nebeneinander tauchen
können - Beachtung
der ein Drittel Luftregel
- Keine
Dekompressionstauchgänge
- Folge
immer einer Guideline
- Das Ratio Taucher zu
Guide darf 4:1 nicht übersteigen
Die goldene Regel beim Grotten- und
Höhlentauchen ist: Jeder
Taucher kann den Tauchgang jederzeit und ohne Grund beenden. Regeln:
- Training:
Dieser Grottentauchgang ist kein Ausbildungsprogramm. Nach Beendigung
dieser Erfahrung können Taucher an einem Grottenkurs teilnehmen.
Ohne spezielle Ausbildung müssen alle Taucher in dieser unter
Umständen gefährlichen Umgebung jederzeit von einen Grotten
Guide begleitet sein.
- Guideline: Während einer Grottentour müssen alle Taucher
der Leine folgen und immer in Armlänge an der Leine tauchen. Diese
führt ins offene Wasser zurück.
- Lichter: Alle Taucher müssen mindestens eine Unterwasserlampe
mitführen, welche ständig eingestellt sein muss.
- Luftverbrauch:
Jeder Taucher muss die Grotten mit mindestens 70 Bar Luft in der
Flasche wieder verlassen. Dies stellt die ein Drittel Luftregel dar..
- Tiefe: Ein Grottentauchgang darf nie tiefer als 21 Meter sein.
- Keine
baumelnden Gegenstände: Finimeter, alternative
Luftversorgung, Kameras, etc. müssen gut gesichert sein, um ein
Herumbaumeln zu vermeiden.
- Keine Schnorchel: Der
Gebrauch eines Schnorchels ist für das Grotten- und Höhlentauchens
unpassend.
- Keine
grossen Messer: Im unwahrscheinlichen Fall des Hängenbleibens
eines Tauchers in der Leine, kann der Grottenguide jederzeit helfen. Er
hat die Werkzeuge und Ausbildung, um die Sicherheit aller in jedem
Moment zu gewährleisten.
- Weniger Blei: Weil wir
im
Süsswasser tauchen, ist weniger Blei als im Meer nötig. Vor
dem Tauchgang wird ein Bleicheck durchgeführt.
- Keine
Handschuhe: Im Fall von schlechter Sicht kann die Leine ohne Handschuhe
besser getastet werden.
Signale:
- Alle
Handzeichen aus dem Freiwassertauchen werden auch in den Grotten
verwendet zusätzlich zu den Lichtsignalen.
- OK Stop / Warten
- Achtung,
Stress
- Schlick
Leine
- Umdrehen, zurück zum Ausgang
- Techniken
- Neutrale Tarierung
- Schwimmtechniken
(Schlick) ? Halocline (Sprungschicht)
Lass
nur Blasen zurück, töte nur Zeit, nimm nur Erinnerungen mit.
Umweltschutz
Bitte
verwende kein Sonnenschutzmittel oder Insektenspray, da diese das
Oekosystem der Cenoten beschädigen. Diese Grotten sind sehr
einmalig, zerbrechlich und Schäden können nicht wieder
repariert werden. Bitte fasse keine Dekorationen an und vermeide, den
Schlick auf dem Boden aufzuwirbeln. Es können auch Artifakten aus
einer vergangenen Mayazivilisation vorhanden sein. Bitte,
keine Graffiti, Handabdrücke oder Mitnehmen jeglicher Objekte aus den
Grotten. Vor
jedem TauchgangDein
Grottenguide wird dir ein ausführliches Briefing geben bestehend aus:
- Tauchplatzorientierung
- Ein- und Ausstieg
- Maximum Zeit und Tiefe
- Luftverbrauch /
Druck zum Umdrehen
- Bleicheck
- Notfallplanung
- Tauchgangplanung
- Verlauf der Leine
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